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 GEMEINDEBERATUNG
Praktische Schritte
Unser Motiv

GEMEINDEBERATUNG

Notwendigkeit

Gemeindeberatung ist nötig, um eine neutrale und objektive Perspektive von außen zu bekommen. Gemeindeleitungen und Gemeinden stehen in der Gefahr, betriebsblind zu sein.
Eine gemeindliche Neuausrichtung, die die Frage nach dem Auftrag, den Werten und den konkreten Zielen stellt. Viele Gemeinden haben nie ein Gemeindekonzept entwickelt, das Auftrag, Werte und Ziele enthält.
Eine dynamische Gemeindeentwicklung, die grundlegende und vielschichtige Veränderungen im Gemeindeleben auslöst und auch Verunsicherung mit sich bringen kann.
Ein konstantes Gemeindewachstum, das bisherige Strukturen überfordert und nun neue Strukturen nötig macht.
Eine dynamische Gemeindeentwicklung, die eine konzentrierte Förderung und Ausbildung von Leitern erfordert.
Gemeinden sind mit internen und externen Veränderungen konfrontiert, die Bisheriges in Frage stellen oder sogar unwirksam machen.
Eine neue "Welle" erfasst eine Gemeinde.
Dabei tauchen dann Fragen und Behauptungen auf, die dem Leiter das Leben manchmal schwer machen. (Brauchen wir das? Sind wir dem Hl. Geist ungehorsam, wenn wir es nicht übernehmen? Unserem Leiter fehlt da noch die Erkenntnis - er braucht mehr!) Unterstützung von außen ist da oft sehr entspannend für den Leiter - auch das wäre eine Aufgabe der Beratung.
Neubesetzung der Pastorenstelle.
Begleitung des neuen Pastors in den "ersten 100 Tagen".
Begleitung von unerfahrenen Leitern.
Persönliche Begleitung von Leitern während "normaler" Gemeindekrisen.
Verantwortliche Mitarbeitende oder Gemeindegruppen geraten in Konflikte, die sie nicht mehr aus eigener Kraft auflösen können.
Generationskonflikte und Generationswechsel (z.B. Pionier geht) in Gemeinden.
Gemeinden "sterben", verlieren Mitglieder.



Gemeindeberatung als Chance

Gesunde Gemeindeentwicklung vorbereiten und einleiten: Aufbrechen, reflektieren und verändern.
Erkennen: Warum stehen wir wo wir stehen (Standortbestimmung)? Was stabilisiert die Gemeinde? Was soll geändert werden? Wie werden Korrekturen wahrgenommen und integriert.
Gesundes Leitungs- und Dienstverständnis fördern.
Gemeindeberatung ermöglicht es, potentielle Veränderungs- und Konfliktsituationen früh aufzufangen, abzufedern und zu begleiten.
Aufbau eines neuen Bewusstseins: Es ist keine Schande, als Leiter oder Gemeinde um externe Hilfe, Begleitung und Unterstützung zu fragen.
Lern- und Korrekturfähigkeit werden gefördert.
Verhindert Überforderung und Isolation vieler Hauptamtlicher.
Synergien: was andere gesund gelernt haben, dient weiteren Gemeinden.
Gesunde Konfliktbewältigung wird praktiziert.
Aufbau eines positiven Sicherheitsempfindens: Wir wissen, an wen wir uns wenden können, wenn wir einmal Hilfe brauchen.
Heranbildung des eigenen Beraterpotentials innerhalb des BFP (würde Wertschätzung gegenüber den begabten Leuten im BFP ausdrücken. Die guten potentiellen Leute sitzen eben nicht nur außen in den Beratungsinstituten!).
Identität: verbindet den BFP untereinander.
Ein durch den BFP entwickelter Beratungsstandard kann neue Konflikte vermindern, die durch zweifelhaften Rat von Outsidern entstehen können.



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